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Kolumne vom 23.05.2016: 1. RunFunDay: die Jahnkampfbahn lebt - Olympia- Norm um 3,6s verpasst

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Info Kalender1 Veranstaltungen 378 Bild(er)

Lange hat es zur Premiere gedauert: zwei andere Läufe der Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH ("Landmeile" und "Geile Meile") waren (und sind) drei Jahre lang im Planungsstatus steckengeblieben, und der RunFunDay ist nun der dritte Anlauf, nach Marathon, Köhlbrandbrückenlauf und Wandsbeker Halbmarathon ein weiteres Format zu etablieren. Das gab es dafür am Sonntag mit Sahnehäubchen, nämlich Verstärkung durch die "große" Leichtathletik. Zwei Olympia- und EM- Qualifikationsrennen über 3000m Hindernis und 5000m waren im Anschluss an den Volkslauf angesetzt, und zudem noch gemeinsame Landesmeisterschaften (Hamburg und Schleswig- Holstein) über Langdistanzen. Die enge Verzahnung zwischen dem Veranstalter, dem Leichtathletikverband und dem Verein (Laufteam Haspa Marathon Hamburg) der beiden Olympia- bzw. EM- Qualifikanden Jana Sussmann und Agata Strausa macht's möglich. Und idealerweise wären die Teilnehmer des RunFunDays im Anschluss auch noch die Zuschauer für die Eliterennen gewesen. Die meisten nutzten die Gelegenheit allerdings nicht. Trotzdem mangelte es später nicht an Stimmung, auch dank des guten Wetters.
1. RunFunDay: aufwändig war die Premiere gestaltet: Ähnlich wie beim Wandsbeker Halbmarathon desselben Veranstalters gab es einen abgesperrten Zieleinlauf, Straßenabsperrungen (für die 6 Meilen- Strecke... um die City Nord herum), Showbühne, Sambatruppe und eine Krankenkasse (BKK Mobil Oil) als Titelsponsor. Und eine im Verhältnis zum Aufwand unter den Erwartungen liegenden Teilnehmerzahl (etwa 600 gemeldet, 400 im Ziel). Das weiß auch Organisator Frank Thaleiser, zeigte sich aber verhalten optimistisch: "Das muss sich erst einmal zwei oder drei Jahre rumsprechen, dass es den Lauf gibt". Immerhin gab es so die Gelegenheit, im Anschluss hochklassigen Laufsport auf die Bahn zu holen - eine Seltenheit in Hamburg: das letzte Hammer Park- Meeting liegt dreizehn Jahre zurück. -
380 Bilder von den Elite- Rennen
Der erste Teil des RunFunDay war sportlich ein reiner Volkslauf ohne Ausreißer nach oben. 216 kamen über 6, 157 über 3,9 Meilen ins Ziel. Die schnellsten:

6 Meilen Männer Top 3:
1. Micheal Ghirmay (ERI), TV Fischbek&friends, 00:36:49
2. Michael Berhe (ERI), #schnackelaeuft, 00:37:50
3. Lennart Jahn, 00:37:55

6 Meilen Frauen Top 3:
1. Nadine Klive, Triathlon-Team Buxtehude, 00:42:53
2. Nicole Preget, Asics Frontrunner Club Hamburg, 00:44:45
3. Annika Heuer, Team iMED Uniklinikum, 00:46:13

3,9 Meilen Männer Top 3:
1. Jordan Hagenah, Hagenah, 00:25:11
2. Marco Lach, 00:25:12
3. Björn Pannemann, Wittsfeld Runners, 00:25:28

3,9 Meilen Frauen
1. Alena Gardyan, 00:24:24
2. Cindy Altmann, Open Sports Hamburg, 00:26:48
3. Sandra Ladermann, Turbosnails, 00:29:54

Nach zwei anschließenden U20 Meisterschaftsrennen Rennen (3000m W und M) startete die Hamburger Meisterschaft 5000m Männer. Genaugenommen die gemeinsame Landesmeisterschaft Hamburgs und Schleswig- Holsteins, denn seit Jahren wird nur noch ein gemeinsamer Meister ermittelt. Vorab- Tipp des teilnehmenden Marathon- Meister Mourad Bekakcha: "Der Sieger steht eigentlich schon fest: Pascal Dethlefs!" (LG Flensburg).
Eine Dreiergruppe mit Bekakcha (HSV, vorne), Dethlefs (gelb) und Mahmood Alrashedi(Nr. 5) setzte sich ab, mit Bekakcha auch auf Runde 2 als Frontmann, auf Runde 3 immer noch... und Runde 4.
Auf Runde 5 schlossen die Verfolger die Lücke wieder, drei von ihnen schlossen ganz auf. Und auch in der nächsten machte Bekakcha noch die Führungsarbeit für die nun Sechsergruppe. Kurz darauf stieg Julius Schröder (blau/neongelb) aus - fünf blieben - Dethlefs und viermal HSV.
Noch vier Runden für die Fünfergruppe und noch keine Entscheidung absehbar. Dann wurde es hektisch: Dethlefs setzte sich an die Spitze, die Gruppe zog sich auseinander. So sicher wie geglaubt lag Dethlefs nicht vorne: Alrashedi hängte sich an ihn ran, während Bekakcha abreißen lassen musste. Alrashedi setzte sich noch vor Dethlefs, konnte sich aber nicht halten: auf der Ziellinie gewann Dethlefs im Sprint - zwei Sekunden vor Alrashedi. - Dritter: Andreas Grieß (Nr. 8)

Meisterschaft Männer 5000m
1. Pascal Dethlefs (LG Flensburg, Schleswig- Holstein), 15:27,51
2. Mahmood Alrashedi, Hamburger SV, 15:29,36
3. Andreas Griess, Hamburger SV, 15:41,98

Es folgte der Höhepunkt des Tages: das international besetzte 3000m Hindernisrennen der Frauen. Zurechtgeschnitten war es auf Jana Sussmann, die die 9:45:00 (Olympia- Norm) und 9:48 (EM- Norm) unterbieten wollte. Bei einer persönlichen Bestzeit von 9:44 und sehr warmen Wetter mit einigen Böen war abzusehen, dass das kein Selbstgänger werden würde - trotz Anfeuerung neben und hinter dem Wassergraben und auf der Tribüne.
Allen voraus: die erst 16jährige Peruth Chemutai aus Uganda. Sussmann (Nr. 61) dahinter im Pulk. Die Platzierung in diesem Rennen war für Sussmann zweitrangig - es zählte die Zeit, die Norm. Sussmann zog es durch, konnte sogar auf der Zielgeraden an Chemutai herankommen, hatte aber wohl dort bemerkt, dass es knapp werden würde mit der Zeit. Zu spät - zwar kam sie nur zwei Sekunden hinter Chemutai als Zweite ins Ziel, aber enttäuscht: 9:48,63 zeigte die Uhr - drei Sekunden an der Olympia- Norm und 2/3s an der EM- Norm vorbei. Also: noch einmal versuchen.

3000m Hindernis Frauen
1. Peruth Chemutai, Uganda, 9:46,89
2. Jana Sussmann, LT Haspa Marathon Hamburg, 9:48,63
3. Fabienne Schlumpf, Schweiz, 9:49,55

Das letzte der Rennen der Hauptklasse: 5000m Frauen - mit der Hamburger (und S-H) Meisterschaft und der Gelegenheit für Agata Strausa (LT Haspa Marathon Hamburg), sich für die EM zu qualifizieren. Nur drei der acht Teilnehmerinnen starteten für die Meisterschaft, weitere fünf waren international. Strausa machte noch vier Runden vor dem Ziel einen guten Eindruck - und stieg trotzdem wenig später aus. Gewinnerin wurde Charlotta Fougberg aus Schweden. Landesmeisterin (einzige in der Meisterschaft ins Ziel gekommen): Anna Gehring (SC Itzehoe) - sie stand alleine auf dem Siegerpodest.

5000m Frauen
1. Charlotta Fougberg, Schweden, 15:55,76
2. Laura Mendez Esquer, Spanien, 16:29,64
3. Anna Gehring, Sport-Club Itzehoe, 17:06,71

Die Ergebnislisten... des RunFunDay
Ergebnisse der Eliteläufe...


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