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27.6.2018 Vorschau: 24. hella Halbmarathon - erneute Rekordveranstaltung mit erneuertem Konzept

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Auch der 24. hella Halbmarathon am Sonntag wird aller Voraussicht nach eine Rekordveranstaltung werden - im 14. Jahr hintereinander stiegen die Meldezahlen, ebenso lange wie die Zusammenarbeit mit Titelsponsor hella dauerte, wie Renndirektor Karsten Schölermann am Dienstag auf der Pressekonferenz betonte, "damals (2004) hatten wir etwa 2100 Finisher, jetzt erwarten wir erstmals mehr als 10000 - da wo der Marathon auch war." Überhaupt der Marathon: mehr und mehr ähnelt der "Halbe" dem "Ganzen". Die Streckenführung, schon seit langem über Reeperbahn, Landungsbrücken und Alster- Ost endet nun erstmals auch beim Halbmarathon bei den Messehallen, wie schon kurz nach der letztjährigen Auflage bekannt wurde. Und nicht nur das, s.u.
Wegen der Abstimmung mit den Messehallen gibt es nun auch den Juli- Termin und die nächsten Jahre wird sich die Veranstaltung um eine Woche nach hinten verschieben. "Wir haben einen Fünf- Jahres- Vertrag mit der Messe und die Termine festgelegt, 2019 dann den 30. Juni. Die Terminsicherheit ist für uns wichtig - wenn dann plötzlich ein Ironman um die Ecke kommt, ist man mit Terminschutz gut gerüstet". Für die 11924 Voranmelder (incl. Skater + 500 Kinder am Sonnabend) steht im Messebereich eine "sehr großzügige Zielversorgung" bereit - "30000 Liter Wasser bei 7 oder 8 Wasserstellen - doppelt so viel wie wahrscheinlich tatsächlich gebraicht wird" - Schölermann erinnerte selbst an eine etwa 10 Jahre zurückliegende Auflage der Veranstaltung, bei der bei heißem Wetter das Wasser knapp geworden war. Die Messehallen sollen vornehmlich ein Platzproblem lösen: "In der Rothenbaumchaussee war das mit der Zielversorgung zwischen der Wohnbebauung schwierig geworden". Die LKWs für die Kleiderbeutelabgabe, die bisher sowohl auf der Reeperbahn beim als auch beim Turmweg im Zielkorridor Platz beanspruchten, werden eingespart - jetzt können die Kleiderbeutel in den Messehallen abgegeben werden - und auf der Reeperbahn ist der Startkorridor größer. "Die 1,5 km von den Messehallen zum Start sind gut zum Warmlaufen, aber das Busshuttle dorthin gibt es weiterhin". Bei der Gelegenheit soll die Strecke auch schöner werden: ab der Krugkoppelbrücke geht es zwischen km 17 und 19 - auch das eine weitere Annäherung an den Marathon - direkt an der Alster entlang statt wie zuvor die Rothenbaumchaussee entlang. Ob die Strecke nun schneller ist, wusste Schölermann nicht zu sagen - aber: "wenn wir irgendwann in 5 Jahren mal 59er Zielzeiten haben wollen, müssten wir an Altona arbeiten." Dort liegen laut Streckenprofil nämlich die (relativ) größten Höhenunterschiede.

Deutsche Athletinnen: Svenja Meyer (Hamburg Running e.V.), 2017 beste Deutsche in 1:17:55 wird erneut starten. Das war damals ihr erster großer Straßenlauf - "gefühlt waren die Landungsbrücken, der Tunnel mit der Band und die Krugkoppelbrücke der beste Punkt", erinnerte sie sich auf der Pressekonferenz. Schnellste Deutsche wird sie aber wohl nicht werden: Laura Hottenrott (TV Wattenscheid 01, PB 1:13:12, dritte der Marathon DM 2017 mit PB 2:32:58) ist dafür ebenso Kandidatin wie Fabienne Amrhein (MTG Mannheim), die amiterende Deutsche Marathonmeisterin (Düsseldorf 2018, 2:32:34 und HM PB 1:13:11). Auch wenn die beiden wohl nicht auf Bestzeit angehen werden, meinte Svenja Meyer: "Ich glaube, ich lasse sie erstmal ziehen..." - sie will aber ihrerseits auf jeden fall auf Bestzeit angehén. "Der Lauf ist schnell. In Hannover hatte ich eine 1:17:24 und habe ein bisschen mit der Zeit gehadert, eigentlich wollte ich unter 1:17 bleiben". Mit der zu erwartenden Wärme am Sonntag erwartet sie gut zurechtzukommen - "ich habe fünf Jahre in Florida gelebt".

Deutsche Athleten: Sebastian Reinwand (Deutscher Vizemeister Marathon 2018), Philipp Baar (Deutscher Halbmarathonmeister 2017), beide ART Düsseldorf, Steffen Uliczka (in 1:06:06 bester Deutscher beim hella HM 2016), Christian Schreiner (will seine PB 1:07:47 aus Fulda verbessern) und Pascal Dethlefs (1:06:52). Aus Hamburg (Hamburg Running) einmal mehr und weiterhin ohne akute Rücktrittsambitionen: Mourad Bekakcha, der siebenfache und amtierende Hamburger Marathonmeister - "Ehrensache - so lange wie es läuft".

International: Veranstalter BMS setzt weiter auf ein "überschaubares" Preisgeldgefüge: 1000 EUR für den Sieg, nochmal 1000 für eine Zeit unter einer Stunde. Favorit ist Emanuel Kiprono, 2018 überraschend mit einer 27:26 in Paderborn als 10 km Weltjahresbestzeit in Erscheinung getreten, nir eine Woche(!) danach 1:00:02 beim Berliner Halbmarathon. David Kogei hat zwar eine 59:46 stehen, die allerdings bereits aus dem Jahr 2015 stammt. Streckenrekordhalterin und Vorjahressiegerin Flomena Chepchirchir bekommt die Startnummer 1 - ihr sei eine Verbesserung des Streckenrekordes zuzutrauen.

Thema Doping: "Wir haben keine Dopingkontrollen", räumt Schölermann ein. Bei Top- Veranstaltungen, die solche pflichtweise durchführen müssen, entstünden Kosten von 1500 EUR - pro Probe - und die Prämien seien erst nach fünf Jahren auszuzahlen - "kein Verhältnis bei unseren Siegprämien. - Wir bestreiten nicht, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, gedopte Spitzensportler zu haben, andererseits ist sie bei 1000 EUR Prämie wieder kleiner. Wir könnten höchstens Urinproben durchführen, die sind bei den neuen Mitteln aber kaum wirksam. Seit dem München- Marathon 2016" (damals wurden die Erste und Zweite - eine Hamburger Breitensportlerin - disqualifiziert) "sind alle Veranstalter verunsichert." Auch wegen des kenianischen "Wunderläufers" Kiprono - der aber, so zitierte Schölermann dessen IAAF- Profil - eine solide Leistungsentwicklung aufzuweisen habe und somit nicht komplett aus dem Nichts erschienen ist. "Aber zu Hause in Kenia wird er wohl nicht kontrolliert, beim Halbmarathon in Berlin, der vom Preisgeld her etwas höher ist als wir, meines Wissens auch nicht. - Wären wir ein formelles deutsches Qualifikationsrennen, wären wir auf der Liste der NADA - ob sie dann tatsächlich vorbeikommen würden, wäre eine andere Frage."

Auf der Strecke neu - und auch das noch ein bisschen mehr Ähnlichkeit mit dem Marathon: ein 50m langer blauer Teppich im Ziel mit "hella" Beschriftung. 7-8 Sambabands - so platziert, dass Beschwerden von Anwohnern vermieden werden, "(km-)Schilder-in-die-Luft-Schmeißer", "jede Running Crew aus Hamburg macht einen Cheering Point!" - einer von der AIDS-Hilfe Hamburg bei km 17,5 - in Anspielung auf den abgeschafften "Unzuchtsparagraphen" §175, ein "Bergfest" bei km 10,55 - die dort ermittelte Zwischenzeit kommt auf die Urkunde -, ein Alphornorchester, ein Cellist, DJs (auch im Wallringtunnel), vier Jazzbands, und Duschen unterwegs - es soll über 25 Grad warm werden.

Ausblick "Noch können wir die Kapazitätsgrenze der Messehallen nicht einschätzen, auf der Reeperbahn vielleicht 15000 Läufer. Ggf. könnten wir uns auf die Glacischausse und zwei Messehallen und auf 20000 Teilnehmer vergrößern - aber die Frage ist, ob der 'Laufmarkt' das hergibt. Unser größter Konkurrent war der Stadtlauf München, der hatte in den letzten zwei Jahren 30 Prozent Minus, an Köln sind wir dran, Berlin mit stabilen 24000 zu schlagen, daran können wir in Hamburg nicht ernsthaft denken." Vielleicht drei bis vier Jahre könne es noch weitergehen, aber dann würden die Demographie mit alternden Teilnehmerfeldern und der Trend zu kürzeren Laufstrecken - im Breiten- Laufsport häufig zu beobachten - auch auf den hella HM durchgreifen. Bislang könne der hohe Frauenanteil (41 Prozent) und deren relativ niedriges Durchschnittsalter (35 vs. 40+ bei den Männern) noch helfen - ebenso wie der touristische Hintergrund, sprich: mehr Teilnehmer aus dem Ausland. "Daher sind wir z.B. in Dänemark auf Messen präsent." Die größten internationalen Felder sind USA, Schweiz und Dänemark - aber nach wie vor kommen mehr als 70 Prozent aus dem PLZ Bereich 2XXXX, also Norddeutschland. - Überlegungen zu einer Staffel wie beim Haspa Marathon gibt es aber trotzdem nicht.

www.Laufen-in-Hamburg.de berichtet ab Montagabend von der Veranstaltung.

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