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Neu! Kolumne vom 11.09.2017: 28. Barmer Alsterlauf: Kater bei der Teilnehmerzahl, Sonne, ein Abschied und dann doch zwei Rekorde

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Info Kalender1 Veranstaltungen 753 Bild(er)

Die Vorzeichen zum 28. Barmer Alsterlauf standen nicht günstig: nachdem die Deutschen Meisterschaften nach 2016 dieses Jahr nicht mehr, wie erhofft, erneut hier angesetzt waren, sondern in Bad Liebenzell, fehlte ein bisschen Glanz des Vorjahres. Und da Bad Liebenzell auch nur eine Woche zuvor stattgefunden hatte, war das schon fast eine Terminüberschneidung. Und dann kam noch das Dauerthema "Hamburger 10 km Straßenlaufmeisterschaften" dazu, das dieses Jahr besonders unerfreulich endete: sie fallen komplett aus - es fand sich kein Ausrichter. Und dann war auch noch das unbeständige Wetter der Vortage. Und alle Augen in Hamburg waren woanders hin gerichtet: auf die Rolling Stones, die Cruise Days und die Lange Nacht der Theater. Und es waren etwa 1000 Teilnehmer weniger gemeldet (und im Ziel) als 2016 (zugegebenermaßen wegen der DM ein Sonderfall). - Und dann kam es doch wieder anders und wenn es Katerstimmung gab, löste sie sich im Zieleinlauf auf. Der Reihe nach:
750 Fotos vom Start, Zieleinläufen bis ca. 42 min und Siegerehrungen
Einige vorwiegend afrikanische Eliteläufer standen um 10:00 am Start, mehrere 1000 Jedermannläufer - und dazwischen weniger als sonst. Immerhin, all das passierte bei Sonnenschein - so wie der Alsterlauf in seinen 28 Jahren stets Glück mit dem Wetter hatte. Und erneut, wie bereits 2015, stand ein echter Olympiasieger beim Startschuss neben Moderator Karsten Schölermann auf dem Podest: Torsten May, Box- Olympiasieger Barcelona 1992, gab sich die Ehre, zudem noch an seinem Geburtstag. Der Allgemeinheit weniger bekannt, der Hamburger Läuferszene dafür aber umso mehr: Michael Barkowski, Mitinhaber der Alsterlauf- Veranstaltungsgesellschaft BMS, voraussichtlich ewiger Inhaber des Hamburger 25 km- Rekords (1:18:49) und Hamburgs wahrscheinlich bekanntester Langstreckentrainer der letzten Jahrzehnte. Für die, die ihn kennen, war es ein emotionaler Moment, als er nach 40 Jahren Trainertätigkeit zusammen mit Mitgesellschafter Schölermann auf dem Podium seinen erst wenige Wochen alten Abschied aus dem Amt vor dem Starterfeld verkündete. Schon in den 1980er und 1990er Jahren hatte er bekannte Langstreckenläufer betreut (u.a. Uwe Schimkus, Detlef Schwarz-Nachtigall) und 2006 noch einmal eine gemeinsame Trainingsgruppe von HSV und LG Wedel- Pinneberg übernommen (Archivmeldung), die dann in der Neugründung hamburg running e.V. aufging (der heute mit 29 Läufern - darunter Mourad Bekakcha, hier 2016 Deutscher Meister M35 geworden - der wahrscheinlich teilnehmerstärkste Verein war).
10:00 Startschuss. Dass das geladene überwiegend kenianische Elitefeld die Gesamtplatzierungen unter sich ausmachen würde, war klar. Ein Streckenrekord wurde nicht erwartet - es kann ja nicht jedes Jahr einen geben, auch wenn die Wetterbedingungen diesmal erneut mitspielten. Der Sieger des hella Halbmarathons 2014 und dessen ehemaliger Streckenrekord- Inhaber Charles Wachira Maina (Kenia) war mit im Elitefeld, bei den Frauen war Marianne Wanjiru (ebenfalls Kenia) als Favoritin gesetzt).
Wer würde auf dem Ballindamm als erster um die Ecke biegen? Das Führungsauto bog nach 27 1/2 Minuten um die Ecke bei der Kunsthalle, der Streckenrekord der Männer liegt bei 28:15, und die Zielgerade ist ungefähr 300m lang. Da lag ein Streckenrekord plötzlich doch wieder im Bereich des möglichen. Nicht Maina, sondern James Kibet aus Kenia, mit Startnummer 5, lag vorne. Aber: irgendwo auf der Hälfte der Zielgerade verstrichen die magischen 28:15. Ganze 15 Sekunden fehlten ihm, als er als Sieger das Zielband durchlief. Nur 13 Sekunden hinter ihm: Charles Wachira Maina (Kenia) auf Platz zwei.
Auf Platz 5 der schnellste für einen deutschen Verein Startende: Haftom Weldaj (TSV Pattensen), der nach einer 31:00 vor wenigen Wochen auf der Bahn bei der Hamburger "Nacht der Zehner" auf der Straße die 31 knackte und in 30:52 ins Ziel kam. Platz 6: Philip Champignon (OTB Osnabrück) in 31:12.
Kurz dahinter eine Überraschung: Fredrik Uhrbom (Schweden) lief in 31:14 neuen schwedischen Senioren- Landesrekord der M40 (vorher seit 2008: 31:18). Er hielt bereits zuvor den Landesrekord der M35. Und hinter ihm, etwas versteckt, die Überraschung des Tages: Mary Munanu aus Kenia pulverisierte den Streckenrekord der Frauen - von 31:52 auf 31:20. Damit hatte niemand gerechnet - "I'm very proud, it's my first 10k race in Europe", sagte sie später bei der Siegerehrung.
Einmal mehr schnellster Hamburger: Mourad Bekakcha (hamburg running) in 31:44 auf Platz 11. Schnellste Europäerin und Deutsche: Mareike Bechtloff vom Team des Titelsponsors Barmer in 36:59. Sie war 2013 in Witten deutsche Hochschulmeisterin über 10 km geworden. Zwei Sekunden hinter ihr, also in 37:01, was sie trotz Bestzeit zu einem spontanen "Mist - nächstes Mal klappt's!" veranlasste: Katharina Nüser als schnellste Hamburgerin und deutsche Vereinsläuferin (LG Wedel- Pinneberg). Sie befindet sich gerade in der Vorbereitung zum Bremen- Marathon und will dort auf unter 2:58 angehen.
Der Zwischenstand beim hella Laufcup: nach wie vor liegen Luigi Babusci (BSG Siemens Hamburg) und Michala Sarman- Lein (Hamburg) in Führung. Der dritte und letzte Cup- Wertungslauf findet am 24. September im Alstertal statt.

Die Top- Platzierten:

Männer
1. James Kibet (KEN) 28:30
2. Charles Wachira Maina (KEN), 28:43
3. Ezra Kering (KEN) 29:28
4. Ronald Ngigi Kariuki (KEN), 30:16
5. Haftom Weldaj, TSV Pattensen, 30:51
6. Philip Champignon, OTB Osnabrück, 31:12
...
11. Mourad Bekakcha, hamburg running, 31:44 (schnellster HH- Verein)

Frauen
1. Mary Munanu (KEN), 31:20 - Streckenrekord -
2. Joyce Jemutai Kiplimo (KEN), 32:39
3. Tabitha Gichia (KEN), 33:08
4. Maryanne Wanjiru (KEN), 33:29
5. Gladys Kataron Kiplagat (KEN), 34:40
6. Urge Aytu Nugusu (ETH), 36:56
...
8. Mareike Bechtloff, BARMER, 36:59 (schnellste DE)
9. Katharina Nüser, LG Wedel- Pinneberg, 37:01 (schnellste HH- Verein)

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